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Die Mediation – 2016/02
Die Mediation – 2016/02

Narzissmus

Gernot Barth, Bernhard Böhm (Hrsg.)

2016 | Geheftet, fbg. | 68 S., dt.

Art.-Nr.: 188294 | ISSN 2366-2336
9,90 € *

Leseprobe  |  Cover als JPEG


Im Berufs- und Privatleben begegnet man einer Vielzahl unterschiedlicher Menschen: angenehmen, weniger angenehmen – und Persönlichkeiten, die man schlichtweg als "schwierig" bezeichnen kann. Sich mit den Letzteren auseinanderzusetzen erfordert Fingerspitzengefühl – vor allem wenn es sich dabei um Narzissten handelt.
Selbstverliebtheit, Egozentrik und Überheblichkeit stellen die dunkle Seite des Narzissmus dar. Diese Eigenschaften machen Narzissten bisweilen zu unerträglichen Zeitgenossen. Dabei verfügen sie auch über eine Vielzahl von positiven Charakterzügen: Narzissten sind häufig charmant, redegewandt und unterhaltsam. Daher gelingt es ihnen auf Partys, den witzigen Alleinunterhalter zu geben und im Berufsleben bis in die Chefetage aufzusteigen. Wie man es schafft, Narzissten gekonnt gegenüberzutreten, zeigt die neue Ausgabe der Fachzeitschrift "Die Mediation" mit dem Schwerpunkt
"Narzissmus – das Ich im Mittelpunkt".
Die Lesenden erwartet ein facettenreicher Zugang zur Thematik und erfahren unter anderem, woran man Narzissten erkennt, was die Ursachen der Persönlichkeitsstörung sind, wie man sich gegenüber narzisstischen Kollegen und Vorgesetzten behaupten kann und wer die größeren Narzissten sind – Männer oder Frauen. Unter anderem gibt es folgende Beiträge zum Schwerpunkt:

  • Narzissmus: Mythos und Selbstliebe,
  • Narzissmus und Management,
  • Mediation als Theaterstück
  • Regeln im Umgang mit Narzissten,
  • Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht – Diven im Fußball.

Auch über das Titelthema hinaus erwartet die Lesenden eine Reihe interessanter Artikel. So berichtet Joseph Duss-von Werdt, einer der Pioniere der Mediation, im Interview, warum es als Mediator manchmal besser ist zu schweigen. In weiteren Beiträgen gibt es Antworten auf die Fragen, welche Rolle eine Fernsehserie bei der Verbreitung der außergerichtlichen Konfliktlösung spielen kann und wann die Arbeit mit Skizzen, Bildern und Grafiken in der Mediation angebracht ist – und wann nicht.


PD Dr. Gernot Barth ist Leiter des Instituts für Kommunikation und Mediation IKOME®, des Steinbeis-Beratungszentrums Wirtschaftsmediation sowie des Steinbeis-Transfer-Instituts Akademie für Soziales und Recht an der Steinbeis-Hochschule Berlin. Sein heutiger Arbeitsschwerpunkt ist die Mediation, insbesondere im inner- und zwischenbetrieblichen Bereich.
RA Bernhard Böhm (MM) ist ebenfalls Leiter des Steinbeis-Beratungszentrums Wirtschaftsmediation sowie der staatlich anerkannte Gütestelle der Steinbeis Beratungszentren GmbH im Steinbeis-Verbund. Außerdem ist er mitverantwortlich für diverse nationale und europäische Mediationsprojekte zur grenzüberschreitenden Mediation.
// Stand: 12/2018