Die Mediation (Ausgabe 2026/02)
Der Preis von Konflikten
13,90 €
Konflikte in Unternehmen sind oft mit hohen Kosten verbunden: Anwaltsgebühren und Entschädigungen müssen gezahlt werden, Spannungen zwischen Mitarbeitern verlangsamen die internen Prozesse, Probleme mit Lieferanten legen die Produktion lahm und führen so zu Umsatzeinbußen. Auseinandersetzungen im Kontext von Unternehmen und Organisationen verursachen jedoch nicht nur monetäre Kosten, es sind vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen, die darunter leiden – und das zieht meist noch schwerwiegendere Konsequenzen nach sich. Die aktuelle Ausgabe der „Mediation“ widmet sich deshalb im Schwerpunkt dem Thema „Der Preis von Konflikten“. Die Leserinnen und Leser erfahren unter anderem, warum sich eine Investition in die Supervision langfristig auszahlt, weshalb psychologische Sicherheit im Falle von Streitigkeiten einen entscheidenden Erfolgsfaktor darstellt und was Konflikte in Unternehmen wirklich kosten. Darüber hinaus bietet die Ausgabe folgende Beiträge:
- Preis der Ignoranz vs. Wert der Klärung: Konfliktkosten sichtbar machen, Wirtschaftlichkeit steigern
- Fehlermanagement und Storytelling: Geschichten über Fehler bringen uns weiter
- Zukunft statt Zerstörung: Von Problemtrance, Szenarioschwächen und Strategieversagen
- „Dat kost’ doch nichts – und bringt nur Ärger …“: Was Konfliktverzögerung wirklich bedeutet
- Die wissenschaftliche Kolumne: Die Friedensdividende – Im Kopfstand zu den Kosten des Konflikts
Auch abseits des Schwerpunkts erwarten Leserinnen und Leser zahlreiche informative Beiträge rund um das Thema Konfliktlösung. Im Rahmen des Leipziger Impulsgesprächs gibt Sigrid Nagl, Expertin für Veränderung und Vorstandsmitglied bei EnviaM, Einblicke in ihren beruflichen Alltag und Werdegang und berichtet, welche Faktoren für den Erfolg von Change-Prozessen ausschlaggebend sind. Thematisiert wird außerdem, ob Künstliche Intelligenzen eine Bedrohung für die beratenden Berufe darstellen, wie aus einer Gruppe ein eingeschworenes Team wird und warum schneller meist nicht besser bedeutet.
Prof. Dr. Gernot Barth beschäftigt sich seit vielen Jahren wissenschaftlich und praktisch mit dem Thema Konflikt. Er arbeitet als Mediator, Mediationstrainer, Supervisor und Verhandlungstrainer. Schwerpunktmäßig begleitet er Verhandlungen und berät Unternehmen bei der Umsetzung von innerbetrieblichen Konfliktmanagementsystemen. Seit 2019 hält er die Professur für Konfliktmanagement und Mediation an der Steinbeis-Hochschule, Fakultät Business & Economics. Er engagiert sich ehrenamtlich u. a. als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mediation e. V. und als Geschäftsführender Vizepräsident des Deutschen Forums für Mediation e. V. Er leitet die Akademie für Mediation, Soziales und Recht, das Steinbeis-Beratungszentrum Wirtschaftsmediation sowie die IKOME Dr. Barth GmbH & Co. KG. und ist Herausgeber des Fachmagazins ''Die Mediation''. // Stand der Angaben: Veröffentlichungsjahr der Publikation
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