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Gendiagnostik und Recht in Europa, Deutschland und Ungarn
Gendiagnostik und Recht in Europa, Deutschland und Ungarn

Gergely Sótonyi | Heinrich Hanika (Hrsg.)

ISBN 978-3-95663-051-4 2015 | E-Book (PDF), fbg. | 107 S., dt.

Art.-Nr.: 180214
29,90 € *

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Vor über 50 Jahren entdeckten die beiden Forscher James Watson und Francis Crick die Struktur der Desoxyribonukleinsäure (DNS) als Bauplan sämtlicher Lebewesen und damit die Grundlage für Wachstum und Vermehrung.
Heute ist mit der Gentechnologie ein eigener Wissenschaftszweig entstanden, der sich mit dem Erbgut und dessen gezielten Veränderung befasst. Hierzu zählen insbesondere die Diagnostik krankhaft veränderter Gene, die Identitätsfeststellung mittels DNS-Muster, die Synthese von Oberflächenstrukturen infektiöser Partikel für diagnostische Zwecke oder zur Herstellung von Impfstoffen, die Übertragung von Genen auf fremde Organismen zur Produktion therapeutisch nutzbarer Präparate als auch die Anwendung von DNS zur Züchtung besonders widerstandsfähiger Pflanzen.
Mit Gentests sind gemäß der Verlautbarung des Deutschen Ethikrates diagnostische Methoden definiert, die Aufschluss über einzelne Gene oder auch die gesamte genetische Ausstattung eines Organismus (Genom) geben können. Weitere Anwendungsbereiche von Gentests sind als Pränatal- oder auch Präimplantationsdiagnostik möglich. Auch die Einbettung der prädiktiven Ermittlung individueller Erkrankungsrisiken in die personalisierte Medizin wird diskutiert.
Zu diesen spannenden Thematiken werden europäische und internationale Vorgaben dargestellt.


Die Publikation ist auch als Print-Ausgabe erhältlich.

Erschienen in der Reihe "Management, IT und Recht in der Gesundheitswirtschaft"


Professor Dr. iur. Heinrich Hanika forscht und lehrt an der Steinbeis-Hochschule in Berlin, an Hochschulen in Ludwigshafen am Rhein sowie Stuttgart und an der Semmelweis Universität Budapest. Er ist Professor, Visiting Professor und Dozent auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften. Seine zahlreichen Publikationen und Vorträge sowie Forschungs- und Transferschwerpunkte befassen sich mit den Themenfeldern Internationales Recht, Europa- und Wirtschaftsrecht, Digitalisierung, Big Data, Analytics und Recht, Datenschutz- und Datensicherheitsrecht, Internetrecht, e-Health und m-Health, Gesundheits-, Medizin- und Pflegerecht sowie Privat- und Hochschulrecht. Heinrich Hanika verfügt über eine breite Projekt- und Gutachtenserfahrung sowie über ein umfangreiches internationales und nationales Netzwerk im Hochschulbereich und in der (Gesundheits-)Wirtschaft. Von 2006 bis 2019 leitete er außerdem das Steinbeis-Transfer-Institut Medical Management and Research. // Stand: 04/2020
Dr. iur. Gergely Sótonyi, LL.M., ist aktiver Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Medizinrecht, Zivilrecht und Arbeitsrecht. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit befassen sich seine Forschungsprojekte sowie Publikationen mit dem Medizinrecht, letztlich mit den rechtlichen Fragen der Genomik.
// Stand: 07/2015